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Thinking-Aloud-Methode

Dieses Verfahren findet häufig bei der formativen Evaluation seine Verwendung.

Zwischen drei bis fünf Nutzer werden gebeten, während einer Aufgabenbewältigung ihre Überlegungen, Probleme und ihre jeweiligen Handlungsalternativen laut vor sich her zu sagen. Diese „freie Exploration“ ist besonders dann hilfreich, wenn ein genereller Eindruck vom System vermittelt werden soll.

Es wird sofort ersichtlich, an welchen Stellen der Nutzer das im System verfolgte Konzept zur Benutzungsschnittstelle falsch interpretiert und warum diese Fehlinterpretation aufgetreten ist.

Die Thinking-Aloud-Technik kann einfach und kostengünstig zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses eingesetzt werden.

Quelle: (Nielsen 1993:224), (Lin et al. 1997, Nielsen 1993:195-198), (Bortz & Döring 2002:233-236)
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