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Szenario-based-Development Process (Rossol & Carrol)

Kern dieses Prozesses sind Szenarien, die Analyse und Design der Benutzung repräsentieren. Es enthält folgende Phasen:

Szenario Based Development Process
  • Die Vorgehensweise ist iterativ. Die Szenarien des Prozesses beschreiben das System aus Sicht des Benutzers sowie dessen Ziele, Vorgehensweisen und Reaktionen.
  • Parallel zu diesen Szenarien werden sog. Claims entwickelt. Claims bezeichnen die Begründung für ein bestimmtes Design, stellen dessen Vor- und Nachteile dar, und sollen die Gestaltung weiter anregen, indem sie eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis herstellen.
  • Die in einem Szenario angesprochenen Elemente werden zusammen mit ihren anzunehmenden Vor- und Nachteilen aufgelistet. Überwiegen die Nachteile, so sollte das Element verworfen werden. Dies hilft dabei, die einzelnen Auswirkungen eines Elements auf die Gebrauchstauglichkeit eines Systems zu erkennen.
  • Der Scenario-based Development Prozess ermöglicht Kompromisse, ist dadurch flexibel und hat den Vorteil, dass rationale Designentscheidungen auf Basis von Vor- und Nachteilen einzelner Designelemente gefällt werden können. Nachteilig ist, dass nur der Aspekt des Software-Engineering betrachtet wird, der sich mit der Benutzerschnittstelle auseinandersetzt.
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