Lifecyclemodell (Manhartsberger)

Februar 18th, 2010

Das Vorgehen für das Web Usability Engineering besteht aus folgenden Komponenten:

Lifecycle Modell Manhartsberger

Das grafische Design und die Implementierung erfolgt nach der Evaluation des User-Interface-Konzeptes.

Analysephase

Ohne detailliertes Wissen über die Benutzer, deren Sprache, Erwartungen und konkreten Zielsetzungen mit der Website ist es denkbar schwierig, eine Benutzerschnittstelle zu gestalten. Die Analysephase selbst besteht aus einzelnen Subphasen:

  • Zielanalyse
  • Brauchbarkeitsanalyse
  • Kompetitive Analyse
  • Unternehmensanalyse
  • Marketinganalyse
  • Benutzeranalyse

Inhalt und Funktionalität

Inhalt oder Content ist laut Marktforschungsstudien (Forrester) das Qualitätskriterium Nummer eins, warum Benutzer zu einer Website wiederkehren. User-

Interface-Konzeption

  • Informationsarchitekturdesign grundlegender Aufbau und Konzept der Site Entwurf der Struktur, Menüs und Links
  • Interaktionsdesign alle interaktiven Abläufe (Registrierung, Bestellung)
  • Seitengestaltung User-Interface-Design (Erstellung der Vorgaben für das grafische Design) Grafik-Design (Farbwahl, grafische Elemente)

Prototyp und Evaluation

Designentwürfe und Prototypen werden immer wieder evaluiert und jeder Verbesserungsvorschlag wird rasche eingebracht und umgesetzt.

Grafisches Design

Layout und Struktur stehen bereits fest und werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr geändert.

Implementierung

  • das endgültige Design und die endgültige Struktur des Systems stehen fest
  • jede Änderung wäre sehr aufwändig und könnte das ganze Projekt in Schwierigkeiten bringen

Publikation

  • Launch der Website
  • Offline-Marketing
  • Online-Marketing

Lifecyclemodell (Nielsen)

Februar 18th, 2010

1. Den Nutzer kennen

  • individuelle Charakteristiken des Nutzers herausstellen
  • den aktuellen und zukünftigen Bedarf ermitteln
  • Funktionsanalyse
  • Entwicklungen des Anwenders und seiner Tätigkeit erfassen

2. Analyse der Konkurrenz und eigener Produkte

3. Ergonomie-Ziele festlegen

  • Finanzielle Bedeutsamkeit der Ergebnisse schätzen

4. Paralleles Design

  • mehrere unabhängige Design-Entwürfe mit unterschiedlichen Ansätzen

5. Partizipatives Design

  • den Anwender stets in den Prozess mit einbeziehen

6. Das Interface konsistent halten

7. Richtlinien entwickeln und heuristische Analysen durchführen

8. Prototyping nutzen

9. Evaluation der Schnittstelle (Empirische Tests mit echten Nutzern)

10. Iteratives Design (Test-Redesign-Test-Zyklen)

  • Den Gestaltungs- und Entscheidungsweg dokumentieren

11. Feldstudien zur Evaluation des fertigen Produkts (Feedback)

Logo

Februar 10th, 2010
MarkeMarke