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Cognitive-Walkthrough

Bei dem von Lewis und Kollegen beschriebenen Cognitive Walkthrough führen die Evaluatoren vorgegebene, korrekte Handlungsabläufe mit einem gegebenen Interface, z.B. einer Website aus.
Der Usability-Experte erkundet die Funktionalitäten im Interesse eines imaginären Benutzers. Dabei geht er davon aus, dass der Benutzer die Software erkunden und den Weg des geringsten kognitiven Aufwands gehen wird. Der Usability-Experte legt deshalb Wert auf gute ErlernbarkeitErlernbarkeit der Software und ermittelt für jede mögliche Aktion den voraussichtlichen kognitiven Aufwand. Ein Cognitive Walkthrough sollte einem Usability-Test vorausgehen, damit die offensichtlichen Usability-Probleme vor dem Test behoben werden können.

Durch den Cognitive Walkthrough können Nutzungsprobleme bereits in einem frühen Stadium der Software-Entwicklung erkannt und behoben werden. Schwer einzuschätzen ist jedoch, ob die Annahme des Evaluators hinsichtlich der kognitiven Fähigkeiten des späteren Benutzers korrekt ist.


siehe hierzu Kognitiver AufwandKognitiver Aufwand

Quelle: (Lewis et al., 1990, Wharton, Rieman, Lewis, Polson, 1994), (Jeffries, Miller, Wharton und Uyeba 1991, Lewis und Wharten, 1997)
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